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Fortbildungen

Fortbildung Griechisch:

Tagung für Griechischlehrerinnen und Griechischlehrer: Die griechische Tragödie

24.04.2012 - 25.04.2012
Landau

Die im Abstand von zwei Jahren stattfindende Tagung verbindet die Präsentation und Diskussion neuerer Forschungsergebnisse zu einem zentralen Thema des Griechisch-Unterrichts mit Anregungen zur didaktischen Umsetzung.

„Durch Leiden Lernen“ (Aischylos) - dieser Grundbedingung menschlichen Daseins widmet sich die griechische Tragödie in vielen Ausformungen des Mythos. Der Beschäftigung mit Kernkonflikten menschlichen Lebens verdankt die griechische Tragödie ihre breite Rezeption in der europäischen Literatur sowie ein auch heute noch ungebrochenes Interesse von Theaterpublikum und Literaturwissenschaft.

Die Veranstaltung beleuchtet Aspekte der Tragödien des Aischylos und Sophokles, die in fachlicher und didaktischer Sicht zentral sind. Daneben kommt auch das  antike Theaterwesen in den Blick unter der Frage, welche Bedingungen in der Gegenwart bei der Inszenierung griechischer Tragödien gelten.

Leitung:
EFWI-Direktor Dr. Günter Geisthardt in Zusammenarbeit mit OStD H. Loos und StD E. Schlitz

Referenten:
Prof. Dr. Sabine Föllinger (Marburg),
Prof. Dr. Tamara Choitz (Mainz)
Dr. Patrick Schollmeyer (Mainz)

Fortbildung Latein:

Am 28.11.2011, 9.30 Uhr bis 17 Uhr, findet im Pädagogischen Landeszentrum Speyer unter der Nummer Nr. 121600901(Bitte über tis-online zu dieser Veranstaltung anmelden) eine Fortbildung zum Thema „Individuelle Lernförderung im kompetenzorientierten Lateinunterricht“ mit dem Expertenteam Ingvelde Scholz und Karl-Christian Weber statt. Leitung: Hartmut Loos

Trierer Samstag

Am 28.04.2012 findet von 9.30 Uhr bis 16 Uhr der 6. Trierer Samstag am Auguste-Viktoria-Gymnasium unter der Leitung von Dorothee Dahmen und Gisela Still statt. „Die historische Aussprache des Lateinischen und der heutige Lateinunterricht“ lautet der Titel des Vortrags von Prof. Dr. Stephan Busch, Trier. Neben dem theoretischen Teil soll auch Zeit bleiben, um sich diesem Thema „praktisch“ widmen zu können. Matthias Reis wird eine Unterrichtsreihe über Martial vorstellen, die er im Rahmen seiner 2. Staatsexamensarbeit durchgeführt hat. Zur Deckung der Kosten zahlen Mitglieder und Studenten 10 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 15 Euro, Schüler/innen zahlen keinen Teilnahmebeitrag. Bei Eintritt in den DAV im Laufe des Jahres 2012 werden die 5 Euro erstattet.

Basiskurs Arbeit mit dem Promethean-Whiteboard

Am 09.05.2012 findet von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr in Boppard der Basiskurs „Arbeit mit dem Promethean-Whiteboard für Altphilologen“ mit der Veranstaltungs-Nr.: 21 160 0901 statt, Referentin: Doris Visser-Wermuth. Im Verlauf der Veranstaltung wird ein Einblick in technische Grundlagen und Grundfunktionen der Software Active Inspire gegeben, werden anhand von Beispielen aus der Unterrichtspraxis nwendungsmöglichkeiten vorgestellt und Unterrichtsmaterialien erstellt.

Fremdsprachentag

Am 22.05.2012 findet der Fremdsprachentag innerhalb der 8. iMedia „Kollaborativ. Kooperativ. Vernetzt“ am Gymnasium Theresianum Mainz statt. Für Altphilologen wird es voraussichtlich folgende Beiträge geben: „Neue Medien und alte Sprachen? – Das Römer-Experiment“, Referent: Hanspeter Hauke, SWR, „Whiteboard im Lateinunterricht“, Referent: Lothar Gottert und „Binnendifferenzierung im Griechisch-Unterricht, (Referentin: Prof. Dr. Tamara Choitz. Bitte melden Sie sich bei tis-online unter der Nummer 21 282 0101 an.

„Wandlungen.“ Antike Themen in der modernen Literatur, Konkrete Anregungen für einen fächerübergreifenden Unterricht.“

Diese Tagung findet im Pädagogischen Landesinstitut Speyer am 30. Mai 2012 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt.

Moderne Autoren greifen oft auf antike Themenstellungen zurück. Es handelt sich dabei nicht um pietätvolle Pflege der Tradition, sondern um Sichtbarmachen grundlegender Fragestellungen in einer neuen Zeit oder auch um den Versuch neue, d.h. andere Antworten zu finden. Bei der vergleichenden Betrachtung lernen die Schüler genauer zu analysieren, Unterschiede oder Übernahmen zu erkennen und ihre eigene Zeit besser zu verstehen, bzw. zeitkritische Positionen zu beziehen. Gleichzeitig wird ein Beitrag zu einer vertieften und die Selbständigkeit fördernden Interpretation geleistet. Der moderne Unterricht hat die Aufgabe eine europäische Dimension zu gewinnen. Dazu kann die intersprachliche oder die historisch differenzierte Interpretation einen wertvollen Beitrag leisten. Die Fortbildung wird sich mit Texten aus zwei Jahrtausenden beschäftigen und wendet sich an Klassische Philologen, Romanisten und Germanisten, um Anregungen für fächerverbindenden Literaturunterricht zu geben. Dozenten: Dr. Norbert Becker, Mainz - Dr. Ricarda Müller, Rabanus-Maurus-Gymnasium Mainz). Anmeldungen unter PL-Nr. 21 160 1301.

Vortrags- und Präsentationskompetenz im Lateinunterricht

Am 06.06.2012 findet von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Pädagogischen Landeszentrum in Speyer eine weitere Tagung für Lateinlehrer/innen statt, Anmeldung bitte unter 21 160 1901.

 

Die Präsentation von Inhalten spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle, der Lateinunterricht kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Neben dem Recherchieren, der Medienbeherrschung, der ansprechenden Darbietung und geschickten Einbeziehung der Zuhörerschaft gehört im Lateinunterricht auch der Vortrag des lateinischen Textes. Doch: Wie klangen lateinische Prosa und Verse in der Antike – wie soll man Latein im Unterricht aussprechen? Dazu wird Prof. Dr. Peter Kuhlmann, Professor für Latein und Fachdidaktik der Alten Sprachen an der Georg-August-Universität Göttingen, didaktische und sprachwissenschaftliche Überlegungen zur lateinischen Aussprache mit den Teilnehmerinnen und erörtern.

Aktuell erhält zunehmend der sog. „Pronuntiatus restitutus“ Eingang in die neuen Kerncurricula und Bildungsstandards. Allerdings wirkt diese Art der Aussprache auf viele Lehrkräfte auch abschreckend und wird zum Teil als Überforderung wahrgenommen, was einige Kolleginnen und Kollegen wiederum vom Einsatz sprachaktiver oder auditiver Elemente abhält. Die Fortbildung will zum einen den Teilnehmern einen Eindruck vom mutmaßlichen Klang des Lateinischen durch die verschiedenen Epochen der lateinischen Sprachgeschichte vermitteln und ihnen zum anderen eine Entscheidungsgrundlage dafür zu vermitteln, welche Elemente sprachhistorischer Rekonstruktion sie übernehmen möchten oder ignorieren können.

An einem praktischen Beispiel mit Ovids Metamorphosen wird Hartmut Loos darstellen, wie Verwandlungsgeschichten von Schülerinnen und Schülern selbstständig erarbeitet und innerhalb der Klasse bzw. des Kurses sowie darüber hinaus in der Schule präsentiert werden können.

Vorankündigung

Am 03./04.09.2012 wird beim ilf eine Tagung zu den unterschiedlichen Lektürereihe durchgeführt, Leitung: Michael Pahlke.